Eine Veranstaltungsreihe der Internationalen Castellio Gesellschaft.
Ein Projekt über Toleranz, Humanität und den Mut zum eigenen Denken.
Basel war im 16. Jahrhundert ein Zentrum des freien Denkens – ein Ort, an dem neue Ideen erprobt wurden und an dem man offen über Glauben und Wissen diskutierte. Hier wirkte Sebastian Castellio (1515–1563), Humanist, Theologe und einer der ersten Toleranzdenker, der konsequent für Gewissens- und Glaubensfreiheit eintrat. Seine Botschaft gegen Ketzerverfolgung ist heute aktueller denn je:
«Einen Menschen töten heisst nicht, eine Lehre verteidigen, sondern: einen Menschen töten.»
Das Projekt «Freiheit des Denkens. Sebastian Castellio in Basel» nimmt das Jubiläum der Castellio-Gedenktafel zum Anlass, dieses bedeutende Basler Erbe mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Fragen wie Polarisierung, Intoleranz und Extremismus neu zu beleben.
Ein abwechslungsreiches Programm aus Wissenschaft, Kultur und öffentlichem Dialog mit einer dichten Programmphase im November 2026, begleitet von Ausstellungen, die von September 2026 bis April 2027 laufen.
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